Am 21. Juli war es wieder so weit: Auf dem Stadionnebenplatz fanden die diesjährigen Bundesjugendspiele statt – in zwei Schichten, damit alle Klassen optimale Bedingungen vorfanden. Von 8.00 bis 10.00 Uhr traten die 7. und 8. Klassen an, von 10.00 bis 12.00 Uhr folgten die 5. und 6. Klassen. In den Disziplinen Sprint, Weitsprung, Ballweitwurf und Ausdauerlauf zeigten unsere Schülerinnen und Schüler vollen Einsatz und traten mit großem Ehrgeiz gegeneinander an.
Doch bei allem Wettkampfgeist stand an diesem Tag etwas anderes im Vordergrund: der Teamgeist. Ob beim gegenseitigen Anfeuern am Streckenrand, beim gemeinsamen Warm-up oder beim Trösten nach einem missglückten Sprung – die Klassen haben sich als echte Gemeinschaften erlebt, in denen man sich gegenseitig unterstützt statt nur um Punkte kämpft.
Und genau das macht den Unterschied: Wer schon einmal miterlebt hat, wie eine ganze Klasse einen erschöpften Mitschüler auf den letzten Metern des Ausdauerlaufs anfeuert, weiß, dass Sport eben nicht – wie mancher Skeptiker gerne behauptet – „Mord“ ist, sondern eine der wenigen Gelegenheiten im Schulalltag, bei denen Fairness, Rücksichtnahme und gegenseitiger Respekt ganz praktisch erprobt werden. Genau diese Werte – neben Leistungsbereitschaft und Freude an der Bewegung – sind der eigentliche Kern der Bundesjugendspiele.
Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern sowie dem Team, das die Veranstaltung vorbereitet hat, für die reibungslose Organisation dieses gelungenen Tages.







